Die Hybridlösung für Anziehklamotten?

Baumwolle. Fair produziert im Laufe der letzten Jahre (im Gegensatz zu fair produzierten Rosen) in den Industriestaaten kaum angenommen. Jetzt spricht man bei „Transfair“ von einem vereinfachten Verfahren, mit dem den Unternehmern ermöglicht werden soll, faire und konventionelle Baumwolle zusammen zu verarbeiten und auch damit werben zu dürfen. Massenwarentauglichkeit? —>

http://www.sueddeutsche.de/geld/gerecht-gehandelte-produkte-mehr-fair-1.1851355

Baumwollfeld

Veröffentlicht am Samstag, 28. Dezember 2013.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


3 Kommentare

  • Jan sagt:

    Ja, dieser ganze Siegelkram (ganz vorne weg „Bio“) ist eine richtige Industrie. Traurig eigentlich.

  • Stefan Otto sagt:

    Zumal die Siegelansprüche meines Wissens schon nicht allzu hoch sind. Meist kommt aber, soviel ich weiß, die Baumwolle auch nicht aus den USA. Auf der anderen Seite können sich die ganz Kleinen das „normale“ Fairtradesiegel überhaupt nicht leisten. Um das Fairtradesiegel führen zu dürfen, muss man richtig viel Kohle berappen!

  • Jan sagt:

    Die Konsequenz wäre ja folgende: das 5-Euro-Shirt von H&M würde dann also demnächst als Fairtrade-Shirt beworben. Denn die Baumwolle stammt aus den USA (Arbeit also nach westlichen Standards), die Verarbeitung jedoch ist das große Problem. Das ist doch eigentlich nur Verwässerung bzw. Vorspiegelung falscher Tatsachen. Ich finde nicht, dass den großen Konzernen ein solches Geschenk gemacht werden darf.